Der EULENFORST auf dem Gothic-Nachtflohmarkt

Ein Flohmarkt am Freitagabend von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts , wenn andere sich nach der Arbeit aufs Sofa hauen oder schon mal für den Samstagabend vorschlafen? Konnte das gut gehen? Ein super Schmuckstück-Nachlegesystem, erfunden by Orphi Eulenforst. Konnte das funktionieren? Und nicht zuletzt: Wie lange braucht man, um Dutzende von vertüddelten Ketten zu entwirren? Hier die Antworten in umgekehrter Reihenfolge:

Eine Stunde hat mein armer Ehegrufti geduldig Kette um Kette aus dem Knotenball gezogen und sorgfältig aufgehängt. Die Silberketten erwiesen sich dabei als besonders hartnäckig. Vermutlich hielten sie sich für „was Besseres“, das nicht gezogen werden will. Fragt mich bloß nicht, wie das wieder passieren konnte. Eigentlich hatte ich alles super verpackt – nahezu vertüddelsicher. Eigentlich hatte ich mir auch ein tolles System zum „Schmuck nachlegen“ ausgedacht. Ihr ahnt es schon…

Ich hatte die Nachfüllfächer in der Reihenfolge angeordnet wie die Schmuckstücke in den Kästen lagen. Kurzum: Ich habe NICHTS auf Anhieb gefunden. Vermutlich hatten die Schmuckstücke während der Fahrt nach Oberhausen in den Kulttempel heimlich die Plätze getauscht, um mich zu verwirren.  Und weil es während der Marktzeit oft schnell gehen musste und ich die Schmuckstücke schnell wieder verstauen wollte, war zum Schluss alles noch durcheinanderer. Gibt es da eigentlich eine Steigerungsform? Bei mir offensichtlich ja. Das System ist also sowas von gescheitert! ABER: Ich habe eine neue Idee zum Sortieren, die zwar nicht von mir stammt, aber trotzdem funktionieren könnte (räusper). Es hat was mit Zahlen zu tun, was natürlich schon allein an dieser Tatsache scheitern könnte. Vielleicht sollte ich doch lieber Buchstaben nehmen. Ich werde beim nächsten Mal Bericht erstatten.

Die Hektik, die man aus meinen Worten erahnen kann, lässt Schlüsse auf das Besucheraufkommen zu. Der Nachtflohmarkt war richtig richtig richtig gut besucht. Das hätte ich nicht gedacht. Bis etwa 22 Uhr war eigentlich immer was los am Stand. Alleine hätte ich den Andrang nicht bewältigen können. Ich danke an dieser Stelle meinem lieben Robert fürs Helfen und  allen Freunden und Kunden für den Besuch. Nach 22 Uhr flachte der Besucherstrom langsam ab und ab 23 Uhr 30 verirrte sich nur noch ab und an jemand zu uns. Den anderen Ausstellern ging es ähnlich, so dass wir nach kurzer Absprache so um 0:30 alle langsam einpackten. Eigentlich sollte der Markt bis 2 Uhr gehen, aber wir waren schon eine Stunde vorher wieder auf dem Heimweg.

Übrigens: Der Kaffee im Kult-Tempel schmeckt echt lecker, der Veggie-Burger von McDoof hingegen noch immer nach „Pappe mit Ketchup“.

Fazit: Das war der mit drei Metern wohl längste EULENFORST-Stand der Geschichte 😉 und ein schöner und erfolgreicher Nachtmarkt, der großen Spaß gemacht hat.

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